Interview mit Frank Hager

Experten Interview mit dem Operations Manager Frank Hager von Starbucks.
Frank Hager

Frank Hager

ist seit mehreren Jahren in verschiedenen Führungspositionen für diverse Einzelhandelsunternehmen wie Woolworth, Orsay, Foot Locker und Puma tätig gewesen. Heute arbeitet er für Starbucks als Manager im Projekt-Management, Personalmanagement und der Geschäftsentwicklung.

 

 

Herr Hager, wie kann der Erfolg im Einzelhandel sichergestellt werden?

Entscheidend ist ein einfaches, zeitnahes und transparentes Reporting und Controlling über alle Ebenen, um auf Geschäftsentwicklungen zeitnah reagieren zu können. Personalkostenplanungen in Verbindung mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, sind entscheidende Erfolge für das schnelllebige Geschäft des Handels.

 

Welche Kennzahlen werden benötigt, um ein Filialgeschäft optimal zu

steuern?

Je nach Unternehmen werden leicht differenzierte Kennzahlen herangezogen,

aber über alle Branchen ist die Produktivität die ausschlaggebende Berechnungsgröße.

 

Der Filialhandel kämpft mit dem immer stärker werdenden

Wettbewerb des Online-Shoppings. Wie kann der Einzelhandel hier in

Zukunft bestehen?

Ich denke, der stationäre Handel kann hier über Service, Kompetenz und Mitarbeiter- verfügbarkeit punkten, denn für viele Kunden ist die persönliche Beratung immer noch ein wichtiger Aspekt.

 

Welche fachlichen und persönlichen Kompetenzen muss eine

Führungskraft im Einzelhandel mitbringen?

Es ist nicht nur die fachliche Kompetenz, die eine Führungskraft mitbringen muss.

Die permanenten Veränderungen im Handel müssen durch die Führungskraft mitgetragen werden und setzen ein hohes Maß an Flexibilität und auch Mobilität voraus. Ebenso wichtig ist es, diese Anpassungen an Mitarbeiter in positiver Weise zu kommunizieren und den Unternehmenserfolg sicherzustellen. Hier ist viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl von Nöten. 

 

Warum würden Sie ein Seminar bzw. einen Lehrgang an der

Hanseatic Business School empfehlen?                                           

Weil der Geschäftsführer und Trainer Kristoffer Ditz schon bei der Puma AG sein Wissen erfolgreich eingespielt hat, insbesondere bei den Controlling Tools. Wenn er dieses Knowhow in seinen Kursen vermittelt, werden die Seminarteilnehmer in der Praxis hiermit erfolgreich sein.

zum nächsten Interview - Jochen Ley